Interviewfragen zur Bachelorarbeit

Von Stephanie Notter (2. Semester, PS)

 

Chiara Petrig ist 21 Jahre alt und wohnt in Einsiedeln. Sie spielt gerne Volleyball

und verbringt viel Zeit mit ihren Freunden und ihrer Familie. Chiara hat sich für den Beruf der Primarlehrerin entschieden, da sie sehr gerne mit Kindern zusammenarbeitet und sie es eine sehr schöne Aufgabe findet, den Kindern neues Wissen vermitteln zu können. Es gefällt ihr, dass man als Lehrerin viel Abwechslung erlebt und auch eine gewisse Verantwortung trägt. Chiara hat eine spannende Bachelorarbeit verfasst, und mit Interesse habe ich mich mit ihr darüber unterhalten.

 

1. Worüber hast du deine Bachelorarbeit geschrieben?

Der Titel meiner Bachelorarbeit lautet „Dieser Lehrer hat mir das Leben zur Hölle gemacht“ – Misslungene Schüler-Lehrer-Beziehungen im Rückblick. Somit habe ich mich mit dem Thema der Schüler-Lehrer-Beziehung beschäftigt. Im Theorieteil versuchte ich aufzuzeigen, wie eine gute und vertrauensvolle Beziehung zwischen Lehrperson und deren Schülerinnen und Schülern aufgebaut werden kann und dass diese Beziehung sowohl Klassenklima, Motivation als auch Lernerfolg positiv beeinflussen kann. Als

empirischen Teil der Arbeit führte ich Interviews mit drei erwachsenen Personen durch, die in ihrer Primarschulzeit eine misslungene Beziehung zu ihrer Lehrperson erlebt haben.

 

2. Wie bist du auf dieses Thema gekommen? Was hat dich dazu inspiriert?

Ich bin zu diesem Thema gekommen, weil es Dr. Anita Sandmeier als Mentorin ausgeschrieben hat. Als ich die Beschreibung gelesen hatte, merkte ich, dass mich dieses Thema sehr interessiert und habe mich direkt bei Ihr gemeldet.

 

3. Wie hast du mit der ganzen Arbeit begonnen? Wie hast du den Arbeitsprozess aufgegliedert?

Die ersten Schritte waren Erstellung von Grob- und Feinkonzept sowie das Festhalten von den wichtigsten Meilensteinen mit einem Zeitplan. Als erstes habe ich mich an die Literaturrecherche gemacht, wobei mir

meine Mentorin sehr helfen konnte. Dann ging es darum, mich in das ganze Thema einzulesen. Danach fing ich an, meinen Theorieteil der Arbeit zu schreiben. Dann musste ich den Leitfaden für die Interviews entwerfen, damit ich anschliessend die Interviews durchführen konnte. Nach der Durchführung der Interviews ging es ans Transkribieren. Anschliessend blieb noch die Analyse der Interviews, was in der Arbeit als Ergebnisteil verschriftlicht wurde. Zu guter Letzt schrieb ich die Diskussion und das Fazit.

 

4. Was war für dich das Einfachste an der ganzen Arbeit?

Ich glaube, das Einfachste für mich war das Schreiben des Theorieteils.

 

5. Und was war das Schwierigste während der ganzen Arbeit?

Zum einen war es sehr schwierig, die Interview-Partner zu finden. Aber ich denke, das Schwierigste war das Analysieren und Auswerten der Interviews. Da wusste ich oft nicht, wie ich vorgehen muss. Zum Glück konnte mir da meine Mentorin sehr wertvolle Tipps geben.

 

6. Wie viel Zeit hast du in die ganze Bachelorarbeit investiert?

Das ist sehr schwer zu sagen. Ich denke, ich habe die meiste Zeit während der Blockwoche und allgemein im Herbstsemester investiert. Ich habe also über vier Monate hinweg relativ intensiv an der Bachelorarbeit geschrieben.

 

7. Gibt es einen Tipp, den du uns für die Bachelorarbeit mitgeben möchtest?

Zuerst einmal sollte man ein Thema wählen, für das man sich interessiert. Das ich vermutlich das Wichtigste. Einen weiteren Tipp, den ich geben kann, ist wahrscheinlich möglichst früh anzufangen. Muss nicht zwingend bereits in den Sommerferien sein. Aber ich würde sicher versuchen, den grössten Teil der Bachelorarbeit im Herbstsemester zu schreiben. Denn im Januar und Februar findet das Berufspraktikum statt, während dem man sowieso keine Zeit für die Bachelorarbeit hat. Und im März ist bereits der Abgabetermin.

 

8. Was war für dich das Schönste während des Arbeitsprozesses? Auf was bist du stolz?

Das Schönste an der ganzen Bachelorarbeit ist vermutlich, dass mir dieses Wissen, welches ich mir aneignen durfte, sehr hilfreich sein wird für die Zukunft als Lehrerin. All die Dinge, die ich gelesen und gehört habe, werden mir sicher im Kopf bleiben. Zusätzlich war auch die Zusammenarbeit mit meiner Mentorin etwas sehr Schönes – Ich konnte viel von ihr profitieren und lernen.

 

9. Was war das Mühsamste an der Arbeit?

Ich denke, das Transkribieren und Auswerten der Interviews war das Mühsamste!

 

10. Worauf blickst du zurück, wenn du an die drei letzten Jahre an der PHSZ denkst?

Die Praktika bleiben einem sicherlich in guter Erinnerung. Wenn ich an die PHZS selber denke, sehe ich vor allem gute Freundschaften, die ich knüpfen durfte, wofür ich sehr dankbar bin.

 

11. Hast du schon Pläne für die Zukunft?

Im Sommer werde ich zuerst ein bisschen auf Reisen gehen mit Freundinnen von der PHSZ. Und im August trete ich meine erste Stelle als Klassenlehrerin einer 3. Klasse in Schindellegi, SZ an. Ich bin gespannt und freue mich.

 

12. Was wirst du vermissen?

Ich werde bestimmt das «lockere Studentenleben» vermissen! Natürlich werden mir auch meine Freundinnen fehlen, die ich hier tagtäglich sehen durfte. Aber die werde ich auch in Zukunft noch sehen.

 

Liebe Chiara, ich danke Dir herzlich für die

wertvollen Antworten und wünsche Dir auf deinem weiteren Weg alles Gute!