Interview mit Dominik Herger, Präsident der Studierenden-Organisation (StudOrg)

an der Pädagogischen Hochschule Schwyz, Januar 2017

von Andrea Bodmer (1. Semester)

 

Fragen zur StudOrg

 

Was ist die StudOrg und welche Aufgaben übernimmt sie?

 

Wir sind die Stimme der Studierenden. Gibt es Probleme oder Verbesserungsvorschläge, so dürfen die Studierenden jederzeit, sei es persönlich oder per Mail, mit uns Kontakt

aufnehmen. Alle Angelegenheiten werden ernst genommen. Wir nehmen die Anliegen

der Studierenden auf und versuchen gemeinsam mit der Hochschulleitung eine

Lösung zu finden. Wir sind sozusagen die Brücke zur Schulleitung.

 

Was für Anlässe organisiert die StudOrg?

 

Wir organisieren die meisten Anlässe zusammen mit dem Kulturzirkel. Im Herbstsemester starten wir mit der «Eröffnungsparty». Dazu gibt es jedes Jahr ein neues Motto. Wenn ihr euch erinnert, war es die «Wild Wild West Party». Die StudOrg ist da das Zugtier, zusammen mit

Lotti. An dieser Stelle möchte ich mich besonders bei Lotti bedanken! Sein Engagement für diesen Anlass ist enorm.

 

Unser Metier ist der Spaghettiplausch geblieben, welcher nur für die Studierenden ist. Ich denke, dass es eine gute Sache ist, dass die Studierenden teilweise auch unter sich sind. Alle anderen Anlässe sind für Studenten, Dozenten und Mitarbeitende. Die Anlässe bieten enormes Potential. Es können Kontakte unter Studierenden geknüpft werden und man lernt Leute in einem anderen Rahmen kennen, als nur in der Schule.

 

Dann folgt die Weihnachtsfeier. Sie bringt die PHSZ in Weihnachtsstimmung. Ich bin jedes Jahr gespannt auf die Rede von unserem Rektor, Silvio Herzog. Der Kulturzirkel ist jedes Jahr bemüht, die Bedürfnisse der PHSZ zu erkennen und das Angebot anzupassen.

 

Die Kulturgala wird dieses Jahr zum zweiten Mal durchgeführt. Ich will davon noch nicht zu viel erzählen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

 

Der Sommerevent ist zugleich auch das Ende des Studiumjahrs. Dort dürfen die Leute der PHSZ noch einmal alles geben.

 

Wir vom Kulturzirkel und von der StudOrg sind bemüht, ein reichhaltiges Angebot zu bieten, dass die Hochschulkultur erhalten und erweitert wird. Es ist wichtig, gerade für eine

kleine Hochschule solche Anlässe durchzuführen.

 

Fragen zur Person

 

Was gibt es Interessantes über dich zu wissen? In welchem Semester bist du? Auf welcher Stufe?

 

Ich bin ein Mensch, der viele verschiedene Dinge tut. Deshalb bin ich auch nicht Mitglied eines

Sportvereines. Jedoch mag ich unterschiedliche Sportarten. Ich gehe gerne mit Freunden Fussball oder Beachvolleyball spielen. Sonst halte ich mich auch oft im Freien auf. Joggen, Skifahren und Wandern gehören zu meinen Hobbys. Nebst dem Sport, gehe ich gerne aus, betätige ich mich in der Pfadi Bürglen oder vertreibe meine Zeit mit Videospielen.

Ich bin im Moment bei der Halbzeit angelangt. Rückblickend muss ich sagen, dass die drei Semester an der PHSZ im Eiltempo an mir vorüber glitten. Es ist nicht so, dass nichts hängen

geblieben ist, nein, ich durfte neue Leute kennen lernen und mich geistig bereichern.

 

Was hat dich dazu bewegt der StudOrg beizutreten?

 

Eigentlich war es eher ein Zufall, dass ich in der StudOrg gelandet bin. Beim Eröffnungsapéro wurden Nadja Wyrsch und ich auf die StudOrg aufmerksam gemacht. Wir liessen uns von der Idee hinreissen der Organisation beizutreten, nicht zuletzt, weil wir schon einige Gläser Weisswein vernichtet hatten. Das ist eigentlich der Grund, weshalb ich in der StudOrg bin.

 

Was gefällt dir an der StudOrg am besten? Was bedeutet sie dir?

 

Es ist eine gute Sache sich für eine Schule und für ihre Studenten zu engagieren. Am liebsten organisiere und führe ich die Eröffnungsparty durch. Wir waren den halben Sommer über beschäftigt mit dem Organisieren - für mich eine super Erfahrung. Man muss auf viele

verschiedene Parteien Rücksicht nehmen. Man lernt praktisch Dinge zu koordinieren und mit Leuten zusammen zu arbeiten. Der Lohn für die Arbeit, sieht man dann im Endergebnis.

 

Es gibt jedoch nicht nur Vorteile. Ich finde es ist ein grosser Aufwand den alle Mitglieder beitragen müssen. Manchmal ein wenig zu viel. Bei den Festen bleibt das Aufräumen und das

Abräumen meist am Kulturzirkel hängen. Ich weiss, wir haben sehr viele hilfsbereite

Studenten an der Schule. Sie haben uns auch schon etliche Male geholfen. Ich wünsche mir für die Zukunft, dass dies besser verteilt wird oder dass man teilweise Studierende miteinbeziehen könnte.

 

Herzlichen Dank für deine Zeit und die ehrlichen Antworten.

 

Liebe Grüsse

Andrea Bodmer