Ein neuer Lebensabschnitt

Nina Manzoni (3. Semester)

 

Mandalas malen, Basteln als Hauptthema während des Studiums oder Etuis gefüllt mit allen erdenklichen Leuchtstiftfarben – jede und jeder von uns Erstsemestern betrat mit gewissen Vorurteilen und Vorstellungen über die bevorstehenden drei+ Jahre an der PH am Dienstagmorgen anfangs September das Auditorium.

 

Wie üblich werden Neustudierende anfangs mit Informationen vollgepumpt, am besten unterstützt mit möglichst vielen Bildern, damit auch wirklich nichts vergessen geht – das klappt bekanntlich sehr gut, vor allem wenn ab und zu in die hilflosen Gesichter der Neulinge geschaut wird und regelrecht abgelesen werden kann: «Also was muessi ez mache?».

 

Der Dienstag, geprägt von Informationsbomben, Hausführungen, weiteren Informationsbomben und dem Fototermin, ging dann doch irgendwann, mit dem schon den ganzen Tag erwarteten Apéro, zu Ende.

 

Unsere erste Woche als offizielle PH-Studierende war unterteilt in verschiedene Module – von Schrift und Arbeitstechnik über einen erneuten Fototermin und eine Schulung des Medienzentrums bis hin zum ICT-Workshop und dem gefürchteten Deutsch Test – von denen wir (selbstverständlich) alle noch alles wissen und uns unsere (selbstverständlich) gemachten, aussagekräftigen Notizen jedes Wochenende auf ein Neues verinnerlichen.

 

Zum krönenden Abschluss durften dann auch noch einige sehr glückliche Studierende ihre Kenntnisse im Französisch- oder Englischtest unter Beweis stellen.

Wir Nicht-Teilnehmenden genossen den freien Freitagnachmittag und bereiteten uns auf die kommenden Wochen vor: Sortierten unsere Leuchtstifte im Etui nach Farben und träumten immer noch klammheimlich vom Mandala malen und vom Basteln.