Die erste Woche in Corona-Auszeit

Anita Steiner (5. Semester)

 

Ein Virus, nach dem sogenannten Corona-Bier benannt, ist seit Ende 2019 im Umlauf auf der Erde und nun auch in der Schweiz angekommen (2020). Immer mehr und intensivere Massnahmen wurden vorgenommen, sodass die Bevölkerung bestmöglich verschont bleibt.

 

Doch am Freitag, den 13. – was für ein Zufall – gab es vom Bundesrat den Entscheid, dass alle Schulen, Hochschulen sowie Unis geschlossen bleiben bis mindestens Anfang April. Dies gilt auch für die Pädagogische Hochschule Schwyz, weshalb alle von der PHSZ betroffen waren. Später wurde diese Schulschliessung noch bis zum 19. April verlängert.

Einige freuten sich vielleicht, da es ja womöglich wie eine Art Ferien sein könnte. Doch schnell wurde auch denjenigen bewusst, in welcher misslichen Lage wir uns leider befinden. Die Dozierenden versuchten ihr Bestes und schrieben uns teilweise gleiche eine Mail, wie es weitergehen könnte. Andere meldeten sich bis dato noch nicht..

 

Verschiedenste Varianten wurden in dieser ersten Woche in «Quarantäne» getestet: PowerPoint-Präsentationen wurden besprochen und aufgenommen, damit wir Studierenden trotzdem Zugang zum Stoffinhalt haben, um dann die Prüfungen hoffentlich wieder an der PHSZ absolvieren zu können. Einige Dozenten filmten sich sogar von sich zu Hause aus, damit wir noch etwas Sonnenschein hätten in dieser seltsamen «Stay-at-home»-Lage. Viele erteilten auch Aufträge, sodass wir trotzdem mit dem Modulinhalt vorankommen und etwas dabei lernen. Auch live-Übertragungen fanden statt, was für alle eine Premiere war. Man musste hier, nicht wie bei den Aufträgen, pünktlich vor dem Laptop sitzen.. oder die Videokonferenz im Bett verfolgen.

 

Es war, und ist leider immer noch, für alle eine Herausforderung mit dieser Situation umgehen zu können. Einzelne Module finden somit genau in der üblichen Zeitspanne per Videokonferenz statt; bspw. Singunterricht. Dies ist auch eine neue Erfahrung, da man nicht die gewohnte Klavierbegleitung dabeihat, sondern a cappella singt.

Andere Module mit Aufträgen dürfen wir jedoch selbst einteilen, da es nun wie ein Selbststudium ist. Somit kann jeder für sich die geeignetste Tageszeit für die PHSZ reservieren.

Doch die allermeisten haben den ganzen Tag Zeit, da viele auch nicht mehr arbeiten können. Freunde treffen sollte man auch nicht mehr, also was bleibt: Aufträge erledigen ;D

 

Wir sind alle gespannt, ob wir Mitte April wieder an die PHSZ können und «normalen» Unterricht haben.. im Moment sieht dies aber noch nicht gut aus und ist eher bedenklich. Wir werden es sehen..

 

Bis dahin: bleibt zuhause, erholt euch gut, teilt die Zeit gut ein und das Wichtigste: bleibt gesund!