Die Blockwoche über Mediendidaktik

von Anita Steiner, 1. Semester

 

Diskutieren bis hin zur Empörung, Faszination und Lern-Apps selbst austesten: So verlief die diesjährige Blockwoche zum Thema Mediendidaktik für die Studierenden des ersten Semesters. Digitale Medien wie Tablets sind heutzutage weit verbreitet und werden immer wichtiger. Sogar die Schulen rüsten sich auf. Es gibt schon einige digitale Medien im Klassenzimmer, wie eine PC-Ecke. Doch es gibt auch bereits Vorschläge für eine 1:1-Ausstattung.

Dass jede/r Schüler/in ein eigenes Gerät haben soll (BYOD = bring your own device), welches auch mit nach Hause genommen werden kann, wird heiss diskutiert. Einige Schulen haben dies schon umgesetzt. Bei anderen Leuten stösst dies auf Verzweiflung. Früher war es modern, wenn man einen Hellraumprojektor im Zimmer hatte und bald wird es vielleicht Virtual-Reality-Brillen geben, sodass man die Klassenfahrt im Klassenzimmer durchführen kann. Die Blockwoche stiess auch bei uns Studierenden auf gegensätzliche Meinungen.

 

Soll dies wirklich die Zukunft der Schulen werden? Sollen wir all die Kosten, Umsetzungen und auch Überforderungen der Lehrpersonen in Kauf nehmen? Was, wenn wir das nicht wollen? Die jüngsten Schüler/innen sind ja bereits in der digitalen Welt aufgewachsen. Vor- und Nachteile gibt es genügend. Zum einen können digitale Medien das Lernen unterstützen, gewisse Abläufe einfacher machen und sind relevant für die Bildung und Berufe des 21.Jahrhunderts. Zum anderen ist es aber auch erschreckend, was man damit allesanstellen kann: Was ist, wenn Kinder auf nicht kindgerechte Seiten stossen? Das Suchtpotential und den Bewegungsmangel betrifft es auch stark.

 

Jeder hat seine eigene Meinung und wird diese später in der Berufswelt vertreten. Vielleicht ist aber eine gesunde Mischung von digitalen und analogen Medien am besten.