Interview mit Rahel Bruhin zum Austauschsemester in Lausanne, April 2016

von Francine Betschart (4. Semester PS)

 

Name Vorname: Bruhin Rahel

Geburtsdatum: 14.01.1996

Wohnort: Lachen

 

Warum hast du dich für das Austauschsemester in Lausanne entschieden?

Ich habe mich für das Austauschsemester in Lausanne entschieden, da ich mein Französisch verbessern will. Ich möchte möglichst gut auf die kommende Dalf C1 Prüfung vorbereitet sein.

Natürlich finde ich es auch spannend etwas Neues kennen zu lernen und somit etwas Abwechslung in mein Leben zu bringen.

 

Welche Vorbereitungen waren für das Austauschsemester notwendig?

Für den Aufenthalt in Lausanne mussten einige Vorbereitungen getroffen werden. In schulischer Hinsicht beinhaltete dies, das Ausfüllen des Learning Agreement. Weiter benötigte ich eine Unterkunft in Lausanne. Es war nicht einfach etwas Passendes zu finden.

 

Wo und wie wohnst du in Lausanne?

Ich wohne in der Nähe der PH Lausanne in einem Hochhaus (13. Stock). Ich habe ein Zimmer bei einer älteren Dame

gemietet.

 

Was ist dein Lieblingsmodul an der PH Lausanne?

Mein Lieblingsmodul ist „gestion de la classe“. Man kann sich das Modul unter dem Begriff „classroom management“ vorstellen. Das Modul hat einen direkten Bezug zu den Praktika. Die netten Dozenten gestalten die Sequenzen sehr abwechslungsreich. Wir können all unsere Fragen mitbringen. Diese werden dann diskutiert und beantwortet.

 

Was war für dich die grösste Herausforderung bis jetzt?

Die grösste Herausforderung ist die Sprache. Alle Module sind auf Französisch. Die Inhalte der Module sind anspruchsvoll. In meiner Muttersprache Deutsch wären die Modul schon schwierig. Die Tatsache, dass alles in Französisch ist, erschwert das Lernen zusätzlich. Leider hat man nicht die Möglichkeit die Vorlesungen zu Hause nachzuhören. Inhalte, die ich nicht genau verstanden habe, kann ich nicht nochmals hören. Somit verpasse ich

diese Inhalte.

 

Wie verbringst du deine Freizeit in Lausanne?

Ich mache viel Sport. Lausanne ist eine sehr schöne Stadt. Die Altstädt lädt zum Shoppen ein und die Seepromenade lockt für einen Spaziergang. Manchmal gehen wir zu jemandem nach Hause und kochen etwas Feines oder schauen einen Film, natürlich auf Französisch.  Meist bleibt jedoch nicht viel Freizeit übrig. Die Arbeiten der PH Vaud und PH Goldau sowie die Vorbereitung des Dalfs nehmen viel Zeit in Anspruch.

 

Was vermisst du von der phsz?

Ich vermisse das „heimelige“ der PH Goldau.

In Lausanne ist alles viel grösser und man kennt sich weniger. In jedem Modul finde ich wieder neue Studenten und Studentinnen vor. Mir gefällt es, wenn man sich kennt wie an unserer PH.